Für Vermieter und Hausverwaltungen
Heizkostenabrechnung erstellen: Heizkosten selbst nach Verbrauch verteilen
Mit immocloud verteilst du deine Heiz- und Warmwasserkosten nach HKVO direkt innerhalb der Nebenkostenabrechnung. Alle Angaben werden gespeichert, damit bei jeder weiteren Abrechnung des Objekts korrekt in Grund- und Verbrauchsanteil aufgeteilt wird.
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Über 18.500 Vermieter und Hausverwaltungen vertrauen auf immocloud
So geht’s
In drei Schritten zur Heizkostenabrechnung
Heizkosten einrichten
Kommst du in der Nebenkostenabrechnung zur Verteilung der Kosten und sind für das Objekt noch keine Angaben hinterlegt, fragt dich immocloud, wie das Haus mit Wärme versorgt wird und welcher Anteil nach Verbrauch gilt.
Verbrauch erfassen
Du trägst die Zählerstände je Einheit ein oder übernimmst die Werte aus der Abrechnung deines Messdienstes und fügst das PDF mit allen Angaben zu den Verbräuchen für den Mieter an.
Prüfen und versenden
In der Vorschau siehst du je Mieter die Heizkosten, die Heizkosten-Vorauszahlung und das Ergebnis. Dann versendest du per E-Mail über das Mieterportal, per Brief oder per Einschreiben.
Vorlage oder Software?
Heizkostenabrechnung mit Excel-Vorlage oder mit Software?
Eine Vorlage gibt dir die Spalten vor, die Verteilung rechnest du trotzdem selbst. Aufwendig wird es, sobald ein Mieter auszieht oder Heiz- und Betriebskosten-Vorauszahlungen getrennt ausgewiesen werden sollen.
Mit Excel-Vorlage
Du rechnest Grund- und Verbrauchsanteil für jede Einheit selbst aus. Zieht ein Mieter im Lauf des Jahres aus, teilst du den Verbrauch anhand der Zwischenablesung von Hand auf. Die Vorauszahlungen für Heiz- und Betriebskosten trennst du für jede Mietpartei einzeln.
Mit immocloud
Der Verbrauchsanteil ist am Objekt hinterlegt, und immocloud verteilt die Heizkosten danach. Zwischenablesungen beim Mieterwechsel ordnet immocloud der richtigen Mietpartei zu. Vorauszahlungen für Heiz- und Betriebskosten stehen getrennt in der Abrechnung, und für jeden Mieter entsteht ein versandfertiges PDF.
Beispielrechnung
So wird verteilt: Heizkostenabrechnung 70/30 an einem Beispiel
Die Heizkostenverordnung verlangt grundsätzlich, dass mindestens 50 und höchstens 70 % der Heizkosten nach dem erfassten Verbrauch verteilt werden. Den Rest verteilst du nach der Wohn- oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum, wahlweise nur der beheizten Räume (§ 7 Abs. 1 HeizkostenV). Für das Warmwasser gilt dieselbe Spanne, der Rest wird dort nach Wohn- oder Nutzfläche verteilt (§ 8 Abs. 1 HeizkostenV).
Ein Beispiel mit fiktiven Zahlen: Ein Haus mit drei Wohnungen hat im Abrechnungsjahr 6.000 € Heizkosten. Der Vermieter verteilt 70 % nach Verbrauch und 30 % als Grundkosten nach beheizter Fläche.
| Wohnung | Beheizte Fläche | Verbrauchseinheiten | Grundanteil (30 %) | Verbrauchsanteil (70 %) | Heizkosten gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnung 1 | 60 m² | 1.500 | 450,00 € | 900,00 € | 1.350,00 € |
| Wohnung 2 | 80 m² | 2.500 | 600,00 € | 1.500,00 € | 2.100,00 € |
| Wohnung 3 | 100 m² | 3.000 | 750,00 € | 1.800,00 € | 2.550,00 € |
| Summe | 240 m² | 7.000 | 1.800,00 € | 4.200,00 € | 6.000,00 € |
Von den Heizkosten ziehst du anschließend die Heizkosten-Vorauszahlungen der Mietpartei ab. Daraus ergibt sich das Guthaben oder die Nachzahlung.
In immocloud stehen Grund- und Verbrauchsanteil im PDF als zwei eigene Zeilen, jeweils mit Betrag und Bezugsgröße. So sieht dein Mieter, wie sich seine Heizkosten zusammensetzen.
Wann sind 70 % nach Verbrauch Pflicht?
In Gebäuden, die das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung von 1994 nicht erfüllen, mit Öl oder Gas beheizt werden und deren freiliegende Leitungen überwiegend gedämmt sind, sind 70 % nach Verbrauch vorgeschrieben (§ 7 Abs. 1 Satz 2 HeizkostenV). immocloud fragt diese Punkte bei der Einrichtung ab, sofern die Versorgung zentral oder gemischt ist. Treffen alle drei zu, legt immocloud 70 % fest. Mehr zu den Regeln liest du im Magazin unter Heizkostenverordnung.
Seit wir mit immocloud arbeiten, erledigen wir Nebenkostenabrechnungen in einem Bruchteil der Zeit. Was früher Tage gedauert hat, schaffen wir jetzt nebenbei – das entlastet unser Team enorm und gibt uns Luft für die wirklich wichtigen Aufgaben.
Direkt beantwortet
Was du über die Heizkostenabrechnung mit Software wissen musst
Die wichtigsten Antworten für Vermieter und Hausverwaltungen, die ihre Heizkosten selbst abrechnen wollen.
Kann ich die Heizkostenabrechnung als Vermieter selbst erstellen?
Ja, wenn der Verbrauch in den Wohnungen erfasst wird, etwa über Heizkostenverteiler oder Wärmemengenzähler. Mit immocloud verteilst du die Heizkosten nach dem Anteil, den du am Objekt hinterlegt hast und erstellst daraus die Abrechnung für jede Mietpartei. Die Messgeräte und ihre Ablesung kommen weiter von dir oder deinem Messdienst.
Worauf kommt es bei einer Software für die Heizkostenabrechnung an?
Sie teilt die Heizkosten in einen Grundanteil nach Fläche und einen Verbrauchsanteil nach erfasstem Verbrauch auf. Beim Mieterwechsel ordnet sie Zwischenablesungen der richtigen Mietpartei zu. Vorauszahlungen für Heiz- und Betriebskosten weist sie getrennt aus und am Ende steht ein Anschreiben für jeden Mieter.
Brauche ich trotzdem einen Messdienst?
Das hängt davon ab, wer deine Geräte stellt und abliest. Zähler, Heizkostenverteiler und ihre Ablesung übernimmt immocloud nicht. Die Abrechnung selbst erstellst du in immocloud, mit eigenen Zählerständen oder mit den Werten deines Messdienstes.
Wie sicher sind die Daten?
Alle Abrechnungs- und Mieterdaten werden in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verarbeitet. immocloud ist DSGVO-konform, nutzt AES256-GCM-Verschlüsselung und ist Mitglied der GDD. Es findet kein Datentransfer ins Ausland statt.
Key Takeaways
Einrichtung
Heizkosten direkt in der Abrechnung einrichten
Kommst du in der Abrechnung zur Verteilung der Kosten und sind für das Objekt noch keine Heizkosten-Angaben hinterlegt, öffnet sich der Dialog „Heizkosten einrichten“. Du gibst an, wie das Haus mit Wärme versorgt wird und ob die drei Merkmale für die 70-%-Pflicht zutreffen. Sind keine 70 % vorgegeben, legst du den Anteil nach Verbrauch fest.
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Verbrauch
Mit eigenen Zählern oder mit den Werten deines Messdienstes
Für jede Heiz- und Warmwasserposition wählst du, wie der Verbrauch erfasst wird. Mit eigenen Zählern ordnest du jeder Einheit ihren Zähler aus deinem Zählermanagement zu und trägst die Stände ein. Rechnet dein Messdienst ab, trägst du seine Beträge oder Verbrauchswerte ein und hängst seine Abrechnung als Datei an.
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Versandfertig
Nebenkostenabrechnung in 5 Minuten pro Objekt erstellen
Erstelle deine Nebenkostenabrechnung mit immocloud in nur wenigen Minuten. Alle gebuchten Kosten werden automatisch übernommen. Du prüfst nur noch die Verteilung und versendest an deinen Mieter.
Verteilerschlüssel
Am Objekt gespeichert und jederzeit änderbar
Nach dem Einrichten stehen dir die Verteilerschlüssel „Heizkosten (HKVO)“ und „Warmwasser (HKVO)“ in der Abrechnung direkt zur Auswahl. immocloud speichert deine Angaben am Objekt: Du findest sie in den Objektdetails unter „Ändern“ › „Heizkosten“, die Verteilerschlüssel in den Abrechnungsdaten des Objekts. Jede weitere Abrechnung des Objekts nutzt sie, und du kannst sie jederzeit anpassen.
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Mieterwechsel
Zwischenablesung beim Mieterwechsel
Zieht ein Mieter im Lauf des Jahres aus, ist eine Zwischenablesung vorgeschrieben. immocloud ordnet die Zählerstände am Aus- und Einzugstag der richtigen Mietpartei zu. Fehlt der Stand am Wechseltag, schätzt immocloud ihn zeitanteilig zwischen zwei echten Ablesungen und kennzeichnet ihn im PDF als geschätzt.
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Sicherheit
Ein sicheres Zuhause für deine Daten
Alle deine Daten werden sicher in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verwaltet. Es findet kein Datentransfer ins Ausland statt.
Rechenzentrum
in Deutschland
Datensicherheit
DSGVO-konform
AES256-GCM
verschlüsselt
Mitgliedschaft
bei der GDD
Abrechnung
Heizkosten mit der Nebenkostenabrechnung oder als eigene Abrechnung
Du kannst Heiz- und Betriebskosten in einem Dokument abrechnen. Die Vorauszahlungen für beides stehen dabei getrennt in der Abrechnung, auch in der Vorschau. Willst du die Heizkosten für sich abrechnen, wählst du „Nur Heizkosten“. Das PDF heißt dann Heizkostenabrechnung, und Positionen ohne Heizungsbezug entfernst du aus der Kostenliste. Alles zu den übrigen Positionen liest du unter Nebenkostenabrechnung.
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Erfahrungen
Warum Vermieter und Verwalter auf immocloud setzen
Klar abgegrenzt
Was immocloud bei der Heizkostenabrechnung übernimmt und was nicht
Damit du vorher weißt, was die Software leistet und wofür du weiter deinen Messdienst oder eigene Geräte brauchst.
Das bleibt bei dir oder deinem Messdienst
Das übernimmt immocloud
Weitere Funktionen für Vermieter
Mit immocloud verwaltest du Mieten, Finanzen, Dokumente und Kommunikation an einem Ort.
FAQ
Häufige Fragen zur Heizkostenabrechnung
Ja. Voraussetzung ist, dass der Verbrauch in den Wohnungen erfasst wird, zum Beispiel über Heizkostenverteiler oder Wärmemengenzähler. In immocloud verteilst du die Heizkosten nach dem Verbrauchsanteil, den du am Objekt hinterlegt hast. Den Verbrauch erfasst du über eigene Zählerstände oder trägst ihn aus der Abrechnung deines Messdienstes ein. Die Geräte und ihre Ablesung brauchst du weiterhin.
Direkt in der Nebenkostenabrechnung. Enthält deine Abrechnung Heizkosten und sind für das Objekt noch keine Angaben hinterlegt, öffnet sich bei der Verteilung der Kosten der Dialog „Heizkosten einrichten“. Schließt du ihn, führt dich der Hinweis „Heizkosten einrichten“ über der Kostenliste zurück. immocloud speichert deine Angaben am Objekt. Dort findest und änderst du sie unter „Ändern“ › „Heizkosten“.
Ja, wenn das Warmwasser zentral bereitet wird. Dafür gibt es den eigenen Verteilerschlüssel „Warmwasser (HKVO)“. Bei der Einrichtung übernimmst du den Verbrauchsanteil der Heizung oder legst einen anderen fest. Den Grundanteil verteilt immocloud beim Warmwasser nach Wohn- oder Nutzfläche. Kommen Heizung und Warmwasser aus einer gemeinsamen Anlage, erfasst du sie als zwei Positionen mit eigenen Beträgen. Die Aufteilung der Anlagenkosten rechnet immocloud nicht.
Mindestens 50 und höchstens 70 % der Kosten werden nach dem erfassten Verbrauch verteilt. Der Rest wird nach der Wohn- oder Nutzfläche oder nach dem umbauten Raum verteilt, auch nur der beheizten Räume (§ 7 Abs. 1 HeizkostenV). Für das Warmwasser gilt dieselbe Spanne, der Rest wird nach Wohn- oder Nutzfläche verteilt (§ 8 Abs. 1 HeizkostenV). Ein Rechenbeispiel mit 70/30 findest du weiter oben auf dieser Seite.
Wenn drei Merkmale zusammenkommen: Das Gebäude erfüllt das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung von 1994 nicht, es wird mit Öl oder Gas beheizt, und die freiliegenden Leitungen der Wärmeverteilung sind überwiegend gedämmt (§ 7 Abs. 1 Satz 2 HeizkostenV). immocloud fragt diese Punkte bei der Einrichtung ab, sofern die Versorgung zentral oder gemischt ist. Weißt du es nicht, rechnet immocloud mit 70 %. Bei Fernwärme oder Etagenheizung entfällt die Frage.
Bei einem Nutzerwechsel muss der Vermieter eine Zwischenablesung vornehmen (§ 9b Abs. 1 HeizkostenV). Ist sie nicht möglich, werden die Kosten nach Gradtagszahlen oder zeitanteilig aufgeteilt, beim Warmwasser zeitanteilig (§ 9b Abs. 2 und 3 HeizkostenV). immocloud ordnet Zwischenablesungen der richtigen Mietpartei zu und schätzt einen fehlenden Stand am Wechseltag zeitanteilig, gekennzeichnet im PDF.
Ja. Du trägst die Beträge oder Verbrauchswerte aus der Abrechnung deines Messdienstes selbst ein und hängst die Abrechnung als Datei an. immocloud berücksichtigt sie in der Abrechnung für jede Mietpartei. Die Werte gelangen nicht automatisch zu immocloud.
Die Heizkostenverordnung verlangt grundsätzlich eine Verbrauchserfassung. Werden die Kosten trotzdem nicht nach Verbrauch abgerechnet, darf der Mieter seinen Anteil um 15 % kürzen (§ 12 Abs. 1 Satz 1 HeizkostenV). In immocloud wählst du dafür den Weg „Ohne Verbrauchserfassung“. Die Kosten werden nach Fläche verteilt, und die Kürzung um 15 % steht als eigene Zeile im PDF.
Ja. Mit „Nur Heizkosten“ erstellst du eine eigene Heizkostenabrechnung, das PDF trägt dann diesen Titel. Oder du rechnest Heiz- und Betriebskosten in einem Dokument ab, die Vorauszahlungen stehen dabei getrennt.
Spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums (§ 556 Abs. 3 BGB). Danach kann der Vermieter keine Nachzahlung mehr verlangen, es sei denn, er hat die Verspätung nicht zu vertreten.
Die Heizkostenabrechnung kostet nichts extra: Sie ist Teil der Nebenkostenabrechnung in immocloud. Welche Tarife es gibt, siehst du unter Tarife. Du kannst immocloud 45 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten.
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