Mietrendite berechnen
Mietrendite-Rechner: Kaufpreisfaktor und Rendite berechnen
Reiner Kaufpreis der Immobilie, ohne Nebenkosten.
Grunderwerbsteuer, Notar, Makler. Wahlweise als Euro-Betrag oder in Prozent vom Kaufpreis.
Jährliche Nettokaltmiete, also 12 × Monatskaltmiete.
Nicht umlagefähig: Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis.
Kopiert
Gekauft? Ab dann zählt, dass die Zahlen auch im Alltag stimmen: Mieteingänge, Belege und EÜR für dein Objekt an einem Ort. Objekt kostenlos anlegenBrutto, netto, Faktor: was die drei Zahlen aussagen
Kaufpreisfaktor berechnen: Formel, Grenzwerte und Umrechnung
Der Kaufpreisfaktor, auch Vervielfältiger oder Mietmultiplikator genannt, sagt dir in einer einzigen Zahl, wie teuer ein Objekt gemessen an seiner Miete ist: Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete
Ein Objekt für 350.000 € mit 14.400 € Jahreskaltmiete hat einen Faktor von 24,3. Du zahlst also gut 24 Jahresmieten. Als Daumenregel gilt ein Faktor unter 20 als günstig und über 30 als teuer. Diese Grenzen sind allerdings kein Naturgesetz: In gefragten Lagen liegen die Faktoren seit Jahren höher, weil Käufer dort auf Wertsteigerung setzen statt auf laufenden Ertrag.
Umgekehrt kann ein sehr niedriger Faktor ein Warnsignal sein und nicht das Schnäppchen, das er zu sein scheint. Der Faktor und die Bruttomietrendite sind dieselbe Information in zwei Schreibweisen. Du rechnest sie ineinander um, indem du 100 durch den jeweils anderen Wert teilst.
Beispiel: Mietrendite berechnen
Kaufpreis 350.000 €, Kaufnebenkosten 35.000 €, Jahreskaltmiete 14.400 €, laufende Kosten 1.800 €. Das ergibt eine Bruttomietrendite von 4,11 % und eine Nettomietrendite von 3,27 %. Den Kaufpreisfaktor von 24,3 liefert der Rechner gleich mit.
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Was ist eine gute Mietrendite?
Als grobe Orientierung für deutsche Wohnimmobilien gilt:
- Ab 4 % Nettomietrendite: attraktiv
- 2,5 % bis 4 %: im Mittelfeld, Potenzial bei Miete oder Kosten prüfen
- Unter 2,5 %: niedrig, Kaufpreis und Mietniveau kritisch hinterfragen
Diese Schwellen sind ein Startpunkt, kein Gesetz: Lage, Zustand und Mietsteigerungs-Potenzial verschieben die Bewertung.
Erfahrungen
Warum Vermieter & Verwalter auf immocloud setzen
Die Formeln hinter dem Rechner
Beide Renditen folgen einer kurzen Formel:
Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100
Nettomietrendite = (Jahreskaltmiete − laufende Kosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100
In die Nettorendite fließen genau die Kosten ein, die du nicht auf den Mieter umlegen kannst: Verwaltung, Instandhaltung und ein Ansatz für Mietausfall. Die umlagefähigen Betriebskosten bleiben außen vor, weil sie der Mieter trägt. Wie du die einzelnen Posten sauber schätzt und welche Fehler dabei am häufigsten passieren, steht ausführlich in unserer Anleitung zur Mietrendite.
Von der Rendite zur Verwaltung
Die Rendite ist die Entscheidungsgrundlage vor dem Kauf. Danach zählt, dass die Zahlen auch im Alltag stimmen: Mieteingänge überwachen, Kosten erfassen, die Nebenkostenabrechnung erstellen. In immocloud verwaltest du Mieten, Belege und alle deine Objekte an einem Ort.
Mehr zur Bewertung liest du in der Anleitung Mietrendite berechnen, im Leitfaden Renditeobjekt bewerten und unter Cashflow und KPIs einer Immobilie.
Sicherheit
Ein sicheres Zuhause für deine Daten
Alle deine Daten werden sicher in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verwaltet. Es findet kein Datentransfer ins Ausland statt.
Rechenzentrum
in Deutschland
Datensicherheit
DSGVO-Konform
AES256-GCM
verschlüsselt
Mitgliedschaft
bei der GDD
FAQ
Häufige Fragen zum Mietrendite-Rechner
In die Nettomietrendite fließen die nicht umlagefähigen Kosten ein, etwa Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallwagnis. Umlagefähige Betriebskosten zahlt der Mieter und bleiben außen vor.
Nein. Der Rechner zeigt die reine Mietrendite ohne Finanzierung, Steuern und Wertentwicklung. Für die Gesamtbetrachtung einer Investition solltest du diese Faktoren ergänzend einbeziehen.
Eine bundesweite Pauschale gibt es nicht. Die Mietrendite hängt stark von Lage, Baujahr und Zustand ab. In gefragten Großstädten liegt sie meist niedriger als in ländlichen Regionen.
Vor Steuern. Persönliche Steuern und Finanzierung bleiben außen vor, da sie individuell sehr unterschiedlich ausfallen.
Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Am niedrigsten ist sie in Bayern, am höchsten in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Thüringen. Dazu kommen Notar und Grundbuch, für die sich als Faustregel rund 1,5 % bis 2 % eingebürgert haben, sowie eine mögliche Maklercourtage. In Summe landen die meisten Käufe zwischen 8 % und 12 % des Kaufpreises. Im Rechner kannst du wahlweise den Euro-Betrag eintragen oder auf Prozent umschalten und den Satz direkt eingeben.
Stand: August 2026
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