Wir haben die Nebenkostenabrechnung in immocloud neu aufgebaut. Hier siehst du, was sich gegenüber der bisherigen Ansicht ändert.
Auf dieser Seite
Neuer Prozess für mehr Übersicht
Bisher lief die Abrechnung in vier Schritten: Anlage, Kostenaufstellung und Verteilung des Objekts, Kostenaufstellung und Verteilung der Einheiten sowie Prüfung und Abschluss. Der neue Assistent teilt sie in kleinere Schritte auf. In der linken Leiste siehst du alle auf einen Blick, von den Vorauszahlungen über Absender, Einheiten, Briefpapier, Kosten und Mehrwertsteuer bis zur Vorschau. Auch die Oberfläche ist neu gestaltet.
Du findest die Abrechnung wie gewohnt unter „Nebenkosten“. Die bisherige Ansicht bleibt erreichbar: Oben rechts in der Übersicht wechselst du über „Zur alten Ansicht“ zurück.

Eine Kostentabelle statt zwei
Bisher hast du Kosten in zwei getrennten Tabellen erfasst, einmal für das Objekt und einmal für die Einheiten. Jetzt stehen alle Kostenpositionen in einer Tabelle. Wie bisher legst du für jede Position fest, auf welche Einheiten sie verteilt wird, zum Beispiel nur auf die Wohnungen oder nur auf die Gewerbeeinheit. Das machst du jetzt direkt in der Zeile über das Tür-Symbol.


Wie sie sich auf die Einheiten verteilt, siehst du je Position in der Aufteilung der Kosten.
Neue Verteilerschlüssel und Funktion zum kombinieren
Neu ist, dass du mehrere Verteilerschlüssel mit Prozentanteilen kombinieren kannst. Das hilft vor allem bei gemischt genutzten Häusern, zusammen mit den Flächenschlüsseln. Bei Wohnungen zählt die Wohnfläche, bei Gewerbeeinheiten zählt die Nutzfläche. Der Schlüssel Gesamtfläche addiert beide. Verteilst du eine Position nach Wohnfläche, trägt die Gewerbeeinheit 0 €. Nach Gesamtfläche trägt sie ihren Anteil nach Nutzfläche.


Einen kombinierten Schlüssel legst du im Reiter „Kombiniert“ bei der Anlage eines individuellen Schlüssels in deinem Objekt an, im Beispiel im Bild 50 % nach Nutzfläche und 50 % nach Einheiten. Die Anteile ergeben zusammen 100 %.

Erweitere Kopierfunktion
Wie bisher kannst du beim Anlegen eine abgeschlossene Abrechnung als Vorlage wählen. Neu ist, dass die Kopieroptionen vorausgewählt sind und die Reihenfolge der Positionen erhalten bleibt. immocloud übernimmt:
- deine Verteilerschlüssel und die Beschreibungen der Positionen
- manuell erfasste Kostenpositionen
- hochgeladene Zählerbelege, etwa externe Abrechnungen
- die Markierungen für extern abgerechnete Positionen
Jede der drei Optionen für manuelle Kosteneinträge, Zählerbelege und Markierungen kannst du einzeln abwählen. Die Beträge der Belegpositionen kommen aus den Belegen des neuen Jahres. Manuelle Positionen bringen ihren Betrag aus der Vorlage mit, den prüfst du für das neue Jahr. Ablesewerte übernimmt die Kopie bewusst nicht, weil sie zum Zeitraum der Vorlage gehören.

Einheiten prüfen und Flächen im Lauf des Jahres
Im Schritt „Einheiten prüfen“ siehst du für jede Einheit Wohnfläche, Nutzfläche und Gesamtfläche, dazu die Personenzahl und die Vorauszahlungen. Fehlt etwa eine Wohnfläche oder eine Bankverbindung, weist dich der Assistent vor der Abrechnung darauf hin. Die Angaben selbst pflegst und kontrollierst du in den Stammdaten.
Neu ist außerdem eine Historie für die Fläche: Ändert sich die Fläche einer Einheit im Lauf des Jahres, rechnet immocloud zeitanteilig mit der jeweils gültigen Fläche.

Abgeschlossene Abrechnungen korrigieren
Bisher konntest du eine abgeschlossene Abrechnung nur korrigieren, indem du sie gelöscht und neu angelegt hast. Jetzt legst du eine Korrektur an und nennst den Grund dafür. immocloud erstellt eine neue Version, die du bearbeitest und anschließend abschließt. In der Vorschau siehst du je Mieter den bisherigen und den neuen Saldo. Beim Abschluss storniert immocloud die alte Forderung automatisch und bucht die neue. Die ursprüngliche Abrechnung bleibt als frühere Version erhalten. Solange du korrigierst, steht die neue Version in der Übersicht über dem Original.


Ausblick: Heizkosten und CO2-Kosten
Die Heizkostenabrechnung nach Heizkostenverordnung und die Aufteilung der CO2-Kosten folgen in Kürze.